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SPD-Vorstand fordert zweite IGS im Landkreis

21. Mai 2010 0 Kommentare

Unterstützung der Unterschriftenaktion „für gute Schulen“

Nach Einschätzung des SPD-Vorstands im Landkreis Gifhorn wird der Wunsch vieler Eltern nach einer gemeinsamen Beschulung ihrer Kinder bis zur 10. Klasse, wie es die integrierte Gesamtschule vorsieht, nur unzureichend unterstützt. Im Landkreis Gifhorn kann der Bedarf nach dieser Schulform durch die IGS in Sassenburg nicht gedeckt werden. Der SPD-Vorstand fordert deshalb mindestens eine zweite IGS für den Landkreis.

IGS-Neugründungen sind nach dem niedersächsischen Schulgesetz nur mit fünf Parallelklassen in einem Jahrgang erlaubt. Diese Anforderung ist in ländlichen Regionen nur schwer zu erreichen, deshalb müssen Neugründungen mit vier und in Ausnahmefällen auch mit drei Parallelklassen möglich sein.

„Wir wollen, dass den Eltern eine echte Wahlmöglichkeit der Schulform für ihre Kinder eingeräumt wird“, so Detlef Tanke, Vorsitzender der SPD im Landkreis Gifhorn. „Es kann nicht sein, das gegebenenfalls ein Losverfahren über den Bildungsweg unserer Kinder entscheidet! Deshalb
unterstützen wir die Unterschriftenaktion für ein Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen.

Der rückständigen Schulpolitik der Landesregierung muss endlich die rote Karte gezeigt werden!“

Der SPD-Vorstand beschließt, dass sich die SPD-Ortsvereine im Landkreis Gifhorn aktiv an der Sammlung von Unterschriften beteiligen. Für Bürger, die unterschreiben wollen, aber nicht wissen wo, werden Unterschriftlisten im SPD-Büro in Gifhorn, Steinweg 11, ausgelegt.

Weitere Informationen unter ...



 

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